Neulich in meinem Facebook Newsfeed: Raketenkatzen.

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Warum auch nicht?! 

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21 People On What They Would Tell Their 19-Year-Old Selves

Smile-generating post. 🙂

Thought Catalog

Jonathan, 55

There is no such thing as “the only one”. You will meet lots of “the ones”. Only commit when the timing is right for the both of you – that can take years for some, and that’s okay.

Miranda, 24

Drop pre-med.

Isaac, 48

Deodorant does not count as a shower, and that haircut only looked good on Bon Jovi.

Anya, 42

Make the conscious decision to be happy, and then stick with it. Society will do everything in its power to convince you that your personal happiness is dependent on something external – beauty, success, wealth, etc. – it isn’t.

Parker, 55

60% of the things you think are important now won’t matter a whit to you by the time you reach 50. The trick is to figure out the important 40% and work it.

Megan, 34

He doesn’t love you, and you will be okay.

Peter…

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• 2013

Allgemeinen gesellschaftlichen Bräuchen nach, ist es üblich am letzten Tag des Jahres, Revue passieren zu lassen. 2013. Ein ereignisreiches Jahr.

• Januar      – (zu wenig) fürs Abi lernen?

• Februar    – (sehr hektisch) fürs Abi lernen? oder auch: Das Leben in der Unibib

• März        – Schriftliche Abiprüfungen, fürs Abi lernen…

• April         – Hmm… was war los im April?

• Mai          – darüber nachdenken fürs Abi zu lernen, mündliches Abi

• Juni         – Abi bestanden! Abiball mit viel Tamtam und Nervosität wegen Rede halten… Unibewerbungen (wat wat?!)

• Juli           – Frankreichurlaub n° 1 mit den Eltern in Marseille, Frankreichurlaub n° 2 mit Paula, Mara und Alina ab nach Roussillon

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• August     – Vorbereitung von Urlaub n° 3, Urlaub n° 3: INTERRAIL durch Osteuropa mit Maja!

• September  – Frankfurt – Prag – Krakow – Wien – Budapest – Bucharest – Varna –  Istanbul – Belgrad – Budva – Kotor – Zagreb – Rimini – Neapel – Rom – Zürich – Frankfurt  DSC_0756

→ kurz gesagt: viel Zugfahren und Währungen wechseln

• Oktober – Stress weil: Studieren in Tübingen = Umzug nach Tübingen?, tatsächlicher Umzug nach Tübingen, Semesterstart, neue Leute → nette Leute

• November    – Studentenleben genießen (ohne Lernen)

• Dezember    – Studentenleben (mit Lernen), schließlich: Weihnachtspause zu Hause ♡

Man kann also als Fazit ziehen, dass es ein ziemlich gutes Jahr war für mich und eigentlich viel zu gut, um es in einer Strichliste zusammenzufassen. Ich durfte unheimlich viel sehen, erleben und fühlen und bin dafür sehr dankbar. Viel ist passiert dieses Jahr, vielleicht ging es gerade deshalb so schnell vorbei. Ich werde jedenfalls bis mindestens März weiterhin  2013 2014 oben in meinen Notizblock kritzeln. Sozusagen als Andenken an eins der besten Jahre meines Lebens.

Das Mädchen und der Fernseher

In den ebay-Kleinanzeigen hatte ich mit Erfolg einen Fernseher entdeckt, der zu verschenken war. Da ich dank neuer Regelung sowieso Rundfunkbeitrag zahlen muss, war es nicht abwegig mir einen Fernseher zuzulegen um das Ganze wenigstens auszunutzen. Eines Donnerstagabends machte ich mich also auf den Weg um das gute Stück abzuholen. Für Tübinger Verhältnisse nämlich ziemlich weit von mir entfernt. Mit dem Bus den Berg hinauf ins dunkle Nichts, besser gesagt in ein Wohngebiet mit mittelmäßig ausgeleuchteten Straßen. Schnurstracks marschierte ich zur angegeben Adresse, halb paranoid dank der Vorstellung, dass mich ein Massenmörder mit dem Angebot in seine Wohnung gelockt haben könnte. War nicht der Fall.

Ein netter junger Herr kam herunter geeilt, holte für mich den Fernseher aus dem Keller und verabschiedete sich keine 2 Minuten später wieder von mir.

Da stand ich nun, mit einem Fernseher im Arm vor einem Wohnblock mitten im Tübinger Nirgendwo. Ich möchte an dieser Stelle betonen, dass es sich in der Anzeige um einen „kleinen Röhrenfernseher“ handelte. Das ist er auch. Was ich bei der Sache allerdings nicht bedacht hatte, war das stolze Eigengewicht dieses kleinen Geräts. Voller Zuversicht machte ich mich auf den Weg, mit beiden Armen den Fernseher vor die Brust klammernd, geschwind ab zur Bushaltestelle. Geschätzte 800 Meter. Meine Arme fielen mir bald aus den Sockeln. Auf den letzten Metern hatte ich wirklich Angst, dass mir das Ding einfach auf die Füße knallen würde. Irgendwie hatte ich es aber dennoch geschafft und konnte schnaufend den Fernseher zu Boden stellen. Der Bus kam nicht, wie ich es zuvor nachgeschaut hatte, in 5, sondern in 20 Minuten.

Man stelle sich vor: Eine lange Straße im Feld, abseits des etwas erhellten Wohngebiets. Eine eiskalte, sternenklare Nacht, die den Atem erdampfen lässt. Eine einzelne Bushaltestelle, durch nichts als ein Schild und eine Laterne gekennzeichnet. Und ein Mädchen, dass in ihre Daunenjacke gekauert, im orangegelben Lichtkegel, auf einem Röhrenfernseher sitzt und ihre Englischnotizen liest.

In diesem Moment meines Lebens hätte ich mir wirklich einen Fotografen gewünscht. Vielleicht auch ein wenig Hintergrundmusik.

Nach etwa 15 Minuten dieses poetischen Moments, gesellten sich zwei ältere Damen zu mir an die Haltestelle, die sich ohne Unterbrechung gegenseitig für ihre Salatrezepte lobten. Anscheinend enthielt Irmtrauds Farmsalat gerade die richtige Menge an Balsamico, denn zu viel Essig schlägt Hildgard immer sehr auf den Magen. Hildegards Rucksack war während der gesamten Unterhaltung geöffnet. Ich war gedanklich etwa 10 verschieden Szenarien druchgegangen, wie ich Hildegard auf dies hinweisen könne… dann kam der Bus.

Im Endeffekt war aber alles in Ordnung, denn als sich Hildegard im Bus schräg gegenüber von mir hinsetzte, bemerkte sie es selbst, und schloss gewissenhaft den Reißverschluss an ihrem kleinen schwarzen Rucksack.

Karies in der Tasse – ChocolART in Tübingen

ChocolART ist das internationale Schokoladenfestival Tübingens, ein jährlicher Anlass für stadtweite Euphorie und Gewichtsverdopplung. Als weibliche Studentin erlebt man hier Stand für Stand eine Art Nirvana, dass man nur durch Gewalt (oder aufgrund der extremen Minusgrade) verlassen möchte.

In Begleitung von Emma, Milena und Yasemin, war das Durchschnorren Durchprobieren ein Leichtes. Gott segne die Person, die den Probierteller erfunden hat!

Erkenntnisse des Tages:

  • Ich bin kein Fan des Chilischokoladenhypes.
  • Gewisse Verkäufer könnten sich über einen Vergleich ihres Warendesigns mit dem von Ikea leicht erhitzen.
  • Heiße Schoki mit Schuß schmeckt erst nach 3 Schlucken gut. Und hört damit auf sobald sie eine lauwarme Temperatur erreicht hat. Kurzes Genußzeitfenster!
  • Für 2€ Pfand sind Tassen (von besagter Heißer Schoki) das wohl günstigste Souvenir des ganzen Festivals.
  • Wenn ich mir nicht bald ein warmes Paar Winterstiefel anschaffe, werde ich diesen Winter meine Zehen verlieren.

Anmerkung zum Film:

  • Dieser Zittereffekt ist in bestimmten Kreisen als höchst ästhetische Kunstform angesehen.
  • Er hat nichts mit meiner kompletten Inkompetenz bezüglich des iMovie Updates zu tun, noch mit der Tatsache, dass mein Laptop von diesem Programm hoffnungslos überfordert wird.